Sayonara,

ich heiße Silke und absolviere von April bis September 2018 einen Bundesfreiwilligendienst in der Öase Marsdorf. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werde ich aber auch in allen Projekten involviert sein, die mit der Öase auf mich zukommen. Ich unterstütze also mit Rat und Tat die Weiterentwicklung von Haus, Hof und Land.

Mein persönliches Ziel ist es, die Öase Marsdorf so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen um gemeinsam unsere wunderschöne Erde in ihrer Ursprünglichkeit und Vielfalt zu erleben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist mit der Natur in Kontakt zu sein. Als „Stadtkind“ verliert man den doch viel zu häufig. Mit und in der Natur ist alle Heilung erfahrbar die ein Mensch braucht. Ich interessiere mich besonders für Kräuter und verwende sie gerne für Tees oder schnupper einfach immer wieder dran. Allein der Duft kann schon entspannend wirken.

Gute Luft ist unglaublich wichtig für Körper, Geist und Seele. 5 Minuten auf einer satten Wiese liegen, dabei ein- und ausatmen und den Klängen der Natur lauschen ist wie eine Dusche für die Seele.

Kommt uns doch mal besuchen oder nehmt an einem der Workshops teil und lasst Euch davon überzeugen. 🙂

Lehmbau bei Dresden!
Fünf Tage wurde ich mit offenen Armen im schönen Marsdorf von Valentin und Cedric zum Lehmbauen empfangen! Hauptsächlich habe ich mit Lehm gewerkelt, Fugen verdichtet und die alten Gefache wieder mit Lehm verputzt, eine meditative Tätigkeit! Dabei konnte ich super viel lernen, da mir Valle stets zur Seite stand. Zuvor habe ich zwar schon Lehm gemischt und Ziegel gemacht, aber in Marsdorf konnte ich auch endlich Lehm direkt beim „Bau“ verwenden. Zum einen habe ich über die Herkunft der Materialien gelernt – die kommen nämlich aus der Gegend von einer alten Kiesgrube. Und zum anderen habe ich über die richtige Mischung von Lehm, Sand und nassem Stroh gelernt: nach Gefühl kann man mischen, Hauptsache es schmatzt Außerdem habe ich über das Auftragen gelernt, bei dem man den Lehm erst „aufklatscht“ und eindrückt, und dann kreisend verreibt. Dabei hab ich mir die Zeit selbst eingeteilt und immer so lange gemacht, wie ich Freude daran hatte.

Ich habe mich sehr gefreut, dass beide immer richtig Lust hatten mir etwas beizubringen. Wir haben nicht nur gebaut, sondern auch geschnitzt (Cedric hat mir sogar eine seiner alten Eisen überlassen!), draußen Musik gemacht und sind zum See gefahren – wir haben also das Leben in vollen Zügen genossen!

Vielen lieben Dank an die Öase, einen Ort zum Bauen und Experimentieren, und an Vale und Cedric, ich freu mich euch wieder zu besuchen!

Eure Fiona